Ihre Altersvorsorge – beruhigt in die Zukunft blicken
Willkommen beim RentenKompass Deutschland. Die gesetzliche Rente allein reicht oft nicht. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten der privaten und betrieblichen Altersvorsorge Sie haben. Verstehen Sie Ihre Rentenlücke und wie Sie sie schließen können. Nutzen Sie unseren KI Bot für erste Einschätzungen zu Ihrer individuellen Situation.
Warum private Altersvorsorge unverzichtbar ist
48%
Durchschnittliches Rentenniveau im Vergleich zum letzten Nettogehalt
700€
Durchschnittliche monatliche Rentenlücke bei Durchschnittsverdienern
20+ Jahre
Erwartete Rentenbezugsdauer dank steigender Lebenserwartung
Die gesetzliche Rentenversicherung wurde für eine andere Zeit konzipiert. Damals arbeiteten mehr Beitragszahler für weniger Rentner. Heute hat sich das Verhältnis dramatisch verschoben — und wird weiter sinken.
Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich. Wer heute 3.000€ netto verdient, kann im Ruhestand mit nur etwa 1.400€ gesetzlicher Rente rechnen. Die Differenz – Ihre Rentenlücke – muss privat geschlossen werden. Eine gute Rentenplanung ist daher essenziell.
Je früher Sie beginnen, desto einfacher wird es. Der Zinseszinseffekt arbeitet über Jahrzehnte enorm kraftvoll für Sie. Ein KI Bot kann Ihnen helfen, Ihre persönliche Situation schnell einzuschätzen und die passende private Rente zu finden.
Das Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge
Die deutsche Altersvorsorge basiert auf drei Säulen. Eine kluge Strategie nutzt alle drei für maximale Sicherheit.
1. Gesetzliche Rente
- Pflichtversicherung für Arbeitnehmer
- Umlageverfahren: Beiträge finanzieren aktuelle Renten
- Rentenniveau sinkt langfristig
- Grundabsicherung, aber meist nicht ausreichend
- Durchschnittliche Rente: ca. 1.550€ (West)
2. Betriebliche Altersvorsorge
- Vom Arbeitgeber organisiert
- Entgeltumwandlung: Bruttobeiträge sparen Steuern
- Arbeitgeber muss mind. 15% Zuschuss geben
- Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds
- Anspruch auf bAV seit 2002 für alle Arbeitnehmer
3. Private Altersvorsorge
- Eigeninitiative und Eigenverantwortung
- Riester-Rente (gefördert für AN)
- Rürup-Rente (gefördert für Selbstständige)
- ETF-Sparplan, private Rentenversicherung
- Maximale Flexibilität und Kontrolle
Riester-Rente – staatlich geförderte Vorsorge
Die Riester-Rente ist ein staatlich gefördertes Vorsorgeprodukt für Arbeitnehmer und bestimmte andere Gruppen. Sie kombiniert eigene Beiträge mit Zulagen vom Staat.
Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Sie 4% Ihres Bruttoeinkommens (minus Zulagen) einzahlen, mindestens 60€ pro Jahr. Der Staat gibt bis zu 175€ Grundzulage plus 300€ pro Kind (ab 2008 geboren).
Für Familien mit Kindern und Geringverdiener kann Riester besonders attraktiv sein. Die Förderquoten erreichen hier oft 50% oder mehr. Kritiker bemängeln hohe Kosten vieler Produkte — achten Sie auf günstige Anbieter.
Vorteile
- ✅ Staatliche Zulagen (175€ + Kinderzulagen)
- ✅ Steuerlich absetzbar als Sonderausgaben
- ✅ Kapitalgarantie: Eingezahltes bleibt erhalten
- ✅ Hartz-IV-sicher
- ✅ Für Eigenheim nutzbar (Wohn-Riester)
Nachteile
- ⚠️ Oft hohe Produktkosten
- ⚠️ Komplexe Besteuerung im Alter
- ⚠️ Nur für förderfähige Personen
Rürup-Rente – ideal für Selbstständige
Die Rürup-Rente (Basisrente) wurde für Selbstständige und Freiberufler geschaffen, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Aber auch Angestellte mit hohem Einkommen profitieren steuerlich.
Der große Vorteil: Beiträge sind zu einem hohen Prozentsatz (2026: 100%) als Sonderausgaben absetzbar. Bei einem Steuersatz von 42% spart ein Selbstständiger, der 10.000€ einzahlt, rund 4.200€ Steuern im Jahr.
Im Gegenzug wird die Rente im Alter versteuert (nachgelagerte Besteuerung). Da Rentner meist niedrigere Steuersätze haben, ist das oft vorteilhaft. Die Rente ist zudem Pfändungs- und Hartz-IV-geschützt.
Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf Entgeltumwandlung. Der Arbeitgeber muss einen Zuschuss von mindestens 15% zahlen.
Anspruch prüfen
Sie sind Arbeitnehmer mit Anspruch auf gesetzliche Rentenversicherung? Dann haben Sie Anspruch auf bAV.
Durchführungsweg wählen
Direktversicherung ist am häufigsten. Alternativen: Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse.
Beitrag festlegen
Sie zahlen aus dem Bruttogehalt — das spart Steuern und Sozialabgaben. Bis zu 302€/Monat (2026) steuer- und SV-frei.
Arbeitgeberzuschuss sichern
Mindestens 15% Zuschuss auf Ihre Entgeltumwandlung. Viele Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr.
Beispielrechnung
Sie wandeln 200€ Brutto um:
Netto-Kosten: ca. 120€ (durch Steuerersparnis)
Arbeitgeberzuschuss: mind. 30€
Gesamter Monatsbeitrag: 230€
→ Fast doppelter Wert für Ihre 120€ Nettoaufwand!
Ihre persönliche Rentenlücke berechnen
Finden Sie heraus, wie viel Sie zusätzlich sparen müssen, um Ihren gewünschten Lebensstandard im Alter zu halten.
Ihre geschätzte Vorsorgesituation:
Diese Berechnung ist eine vereinfachte Schätzung. Für eine genaue Rentenplanung konsultieren Sie einen Berater. Unser KI Bot kann erste Orientierung geben.
ETF-Sparplan – die flexible Alternative
Neben geförderten Produkten wie Riester und Rürup gewinnen ETF-Sparpläne für die Altersvorsorge an Bedeutung. Sie bieten niedrige Kosten, hohe Flexibilität und langfristig attraktive Renditen.
Ein breit gestreuter Welt-ETF wie der MSCI World erzielte historisch etwa 7-8% Rendite pro Jahr. Über 30 Jahre können daraus aus 200€ monatlich über 200.000€ werden — dank Zinseszinseffekt.
Der Nachteil: Keine staatliche Förderung, keine Kapitalgarantie, volle Eigenverantwortung. Aber für Menschen mit langem Anlagehorizont und Risikobereitschaft oft die renditestärkste Option für die private Rente.
| Kriterium | Riester-Rente | Rürup-Rente | ETF-Sparplan |
|---|---|---|---|
| Förderung | Zulagen + Steuer | Steuer | Keine |
| Rendite (erwartet) | 2-4% | 2-4% | 6-8% |
| Kosten | Oft hoch | Mittel | Sehr niedrig |
| Flexibilität | Gering | Sehr gering | Sehr hoch |
| Kapitalgarantie | Ja | Oft ja | Nein |
| Ideal für | Familien | Selbstständige | Risikobereite |
Moderne Technologie für Ihre Rentenplanung
Künstliche Intelligenz revolutioniert auch die Finanzplanung. Erfahren Sie, wie KI-Tools Ihnen bei der Altersvorsorge helfen können.
KI Bot für Erstberatung
Ein KI Bot kann Ihre Situation analysieren, Fragen beantworten und erste Empfehlungen geben. 24/7 verfügbar, ohne Termin. Ideal für die erste Orientierung, ersetzt aber keine professionelle Beratung.
KI Trade für Portfolio-Management
KI Trade Algorithmen optimieren Ihr Altersvorsorge-Portfolio automatisch. Rebalancing, Risikomanagement, Anpassung an Lebensphasen – alles automatisiert für Ihre private Rente.
Robo-Advisor für Renten-ETFs
Robo-Advisor kombinieren ETF-Portfolios mit KI-Optimierung. Geringe Kosten, professionelles Management, ideal für die Altersvorsorge.
Die 5 häufigsten Fehler bei der Altersvorsorge
Zu spät beginnen
Jedes Jahr Verzögerung kostet Zehntausende Euro durch verpassten Zinseszins. Mit 25 müssen Sie monatlich 150€ sparen, mit 45 schon 400€ für das gleiche Ziel.
Nur auf gesetzliche Rente vertrauen
Das Rentenniveau sinkt. Ohne private Vorsorge droht Altersarmut. Diversifizieren Sie über alle drei Säulen.
Zu konservativ anlegen
Garantieprodukte mit 1-2% Rendite werden von der Inflation aufgefressen. Bei 30 Jahren Horizont können Aktien-ETFs deutlich mehr bringen.
Versicherungsprodukte nicht verstehen
Kapitallebensversicherungen haben hohe versteckte Kosten. Lesen Sie das Kleingedruckte oder fragen Sie unseren KI Bot.
Vorsorge bei Jobwechsel vergessen
Betriebliche Altersvorsorge kann übertragen werden. Prüfen Sie bei jedem Jobwechsel Ihre Optionen.
Vorsorge in jeder Lebensphase
20-35 Jahre: Grundstein legen
Risikobereit mit hohem Aktienanteil (80-100%). ETF-Sparplan + evtl. Riester bei Kindern. Ziel: 10-20% des Einkommens sparen.
35-50 Jahre: Aufbauen & optimieren
Höchste Sparphase, bAV voll ausschöpfen. Portfolio-Check: Noch auf Kurs? Ziel: Rentenlücke halbieren.
50-60 Jahre: Absichern
Schrittweise Aktienquote reduzieren. Letzte Chance für hohe Rürup-Rente Beiträge. Ziel: Sicherheit erhöhen.
60+: Übergang & Genuss
Auszahlphase planen: Sofortrente, Entnahmeplan? Steuern optimieren. Kapitalerhalt vor Wachstum.
Ihre Altersvorsorge-Checkliste
Häufig gestellte Fragen zur Altersvorsorge
Wann sollte ich mit der Altersvorsorge beginnen?
So früh wie möglich. Jedes Jahr zählt durch den Zinseszinseffekt. Mit 25 starten ist ideal, aber auch mit 40 oder 50 lohnt es sich noch.
Wie viel sollte ich für die Rente sparen?
Faustregel: 10-20% des Nettoeinkommens. Je später Sie starten, desto mehr. Unser Rechner zeigt Ihren individuellen Bedarf.
Riester-Rente oder ETF-Sparplan?
Die Riester-Rente lohnt sich besonders für Familien mit Kindern und Geringverdiener dank Zulagen. ETF-Sparpläne bieten mehr Rendite und Flexibilität für andere.
Was passiert mit meiner bAV bei Kündigung?
Unverfallbare Anwartschaften bleiben erhalten. Sie können die bAV zum neuen Arbeitgeber übertragen oder beitragsfrei stellen.
Kann ein KI Bot meine Rente planen?
Ein KI Bot kann erste Einschätzungen geben und Fragen beantworten. Für eine umfassende Rentenplanung empfehlen wir zusätzlich menschliche Beratung.
Ist die Riester-Rente noch sinnvoll?
Trotz Kritik: Für Familien mit Kindern und Geringverdiener oft ja. Die Förderquoten können 50%+ erreichen. Achten Sie auf günstige Produkte.
Wie sicher ist meine Altersvorsorge?
Gesetzliche Rente: Sehr sicher, aber sinkendes Niveau. Private Vorsorge: Abhängig vom Produkt. Diversifikation über alle Säulen ist am sichersten.
Was ist bei KI Trade für Altersvorsorge zu beachten?
KI Trade Algorithmen können Portfolio-Management übernehmen. Wichtig: Verstehen Sie die Strategie, prüfen Sie die Kosten und vertrauen Sie nicht blind.
Wir beraten Sie gerne
RentenKompass Deutschland
Friedrichstraße 76, 10117 Berlin
Telefon: +49 30 8847 3921
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